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Kapitalanlage in Wiesbaden, Hessen — Marktdaten und Analyse

Marktdaten & Investitionsanalyse 2026

Bruttomietrendite

4.2%

Jahresmiete / Kaufpreis

Median Kaufpreis

384.000 €

Stand 2025-01

Median Monatsmiete

1.328 €

Pro Monat

Einwohner

278.000

+1.7% / J. (5-J.-Ø)

Schätzungen auf Basis von Median-Marktdaten. Rendite abhängig vom konkreten Objekt. Quelle: Destatis / Immobilienscout24, 2025-01.

Mietrendite berechnen für Wiesbaden

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Immobiliendetails

Total acquisition cost before taxes

HOA, insurance, property management

%

% of time the property is empty

%

% of purchase price (e.g. 2% = 2)

% of price

Rule of thumb: 1% of purchase price/yr

Ergebnisse

Bruttomietrendite

4.15%

Nettomietrendite

2.32%

Kapitalisierungsrate

2.32%

Monatlicher Cashflow

€741.60

Jährlicher Cashflow

€8,899.20

> 6% — Excellent4–6% — Good< 4% — Low

Der Immobilienmarkt in Wiesbaden im Überblick

Median Kaufpreis — 5-Jahres-Trend

2021
405.000 €
2022
445.000 €
2023
415.000 €
2024
395.000 €
2025
384.000 €

Median Monatsmiete — 5-Jahres-Trend

2021
1.190 €
2022
1.245 €
2023
1.280 €
2024
1.306 €
2025
1.328 €

Wiesbaden präsentiert sich als attraktiver Mikrostandort mit einer bemerkenswert niedrigen Leerstandsquote von nur 0,9% – ein Indikator für robuste Nachfragedynamiken in einem angespannten lokalen Mietmarkt. Die Bruttomietrendite von 4,2% bei einem Median-Kaufpreis von 384.000€ positioniert die Stadt im soliden Mittelfeld deutscher Mittelstädte und reflektiert die Nachfrage durch die ansässigen Verwaltungsfunktionen, insbesondere als Sitz mehrerer Landesministerien und der Hessischen Landesregierung. Dieses institutionelle Fundament sichert eine stabile Nachfrage von hochqualifizierten Arbeitnehmern und trägt zur Widerstandsfähigkeit des Marktes bei.

Die moderate Bevölkerungswachstum von 1,7% jährlich über fünf Jahre deutet auf stabile, jedoch nicht explosive Marktdynamiken hin – ideal für risikoadjustierte Investoren, die Volatilität meiden. Das Kurstadt-Erbe Wiesbadens (bekannt für thermale Quellen und kulturelle Attraktionen) schafft zusätzliche Nachfrageströme durch Tourismusarbeiter und Saisonalität, die das grundsätzliche Arbeitgebernachfrage-Profil diversifizieren. Die Nähe zu Frankfurt (ca. 40km) und die gute Anbindung durch die Deutsche Bahn etablieren Wiesbaden als Pendlerziel für Großstadtarbeiter, die von niedrigeren Kaufpreisen profitieren möchten.

Zukünftig sollten Investoren die geplante Modernisierung der Infrastruktur und die potenziellen Auswirkungen von Remote-Work-Trends auf die Nachfrage beobachten. Der hessische Verwaltungssektor bleibt zwar stabil, unterliegt jedoch budgetären Schwankungen. Die ausgereifte Lage der Stadt mit etablierter Infrastruktur bietet begrenzte Upside-Szenarien, aber erhebliche Downside-Schutzmaßnahmen durch institutionelle Dauermiete.

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Wertsteigerungsmarkt

Wiesbaden verzeichnet starkes Bevölkerungswachstum, das die Immobilienwerte langfristig steigern kann. Die aktuellen Mietrenditen sind moderat.

Stärken

  • Außergewöhnlich niedriger Leerstand von 0,9% deutet auf strukturelle Knappheit und Vermietungssicherheit hin
  • Institutionell verankerte Nachfrage durch Landespolitik und -verwaltung als primärer Arbeitgeber und Arbeitnehmerstabilisator
  • Attraktive 4,2% Bruttomietrendite bei unter 400.000€ Kaufpreis ermöglicht solide Cashflow-Generierung mit moderatem Einsatz
  • Pendler-Halo-Effekt von Frankfurt mit besseren P/E-Multiples als die Mainmetropole bei gleichzeitiger Arbeitsplatzanbindung

! Risiken

  • Begrenzte demografische Wachstumsdynamik (1,7% jährlich) schränkt Aufwertungspotenzial und Mietpreissteigerungen ein
  • Abhängigkeit vom Öffentlichen Dienst schafft zyklisches Risiko bei Haushaltskonsolidierungen und potenziellem Stellenabbau auf Landesebene
  • Reifer Markt mit gesättigtem Neubauangebot – begrenzte Spekulationsmöglichkeiten und Preisapprechiation
  • Schwache Infrastruktur-Katalysatoren im Vergleich zu anderen hessischen Städten (kein großes Tech-Hub-Potenzial wie Frankfurt oder Darmstadt)

Kennzahlen

Bruttomietrendite4.2%
Median Kaufpreis384.000 €
Median Monatsmiete1.328 €
Bevölkerungswachstum+1.7%
Leerstandsquote0.9%

Wiesbaden im Vergleich mit anderen Städten

Wiesbaden vs Frankfurt am Main: 0.4 pp

StadtMedian PreisMedian MieteBruttorenditeBevölkerungswachstum
Frankfurt am Main, Hessen496.000 €1.584 €3.8%+3.5%
Darmstadt, Hessen376.000 €1.376 €4.4%+2.8%
Mainz, Rheinland-Pfalz360.000 €1.312 €4.4%+2.2%

Investoren-Fazit

Wiesbaden eignet sich optimal für konservative, cashflow-orientierte Anleger mit langfristigem Horizont, die sich eine zuverlässige 4%+ Rendite mit minimalem Leerstandsrisiko sichern möchten – nicht für Growth-Spekulanten. Eine Buy-and-Hold-Strategie mit Fokus auf stabile Mietergruppen (Staatsbedienstete, etablierte Pendler) maximiert die Risikobereinigung. Kritisch zu beobachten: Etwaige Ankündigungen von Verwaltungsverlagerungen oder Strukturreformen in der Landesregierung, da diese unmittelbar die Nachfragestabilität gefährden würden.

Häufige Fragen zur Kapitalanlage in Wiesbaden

Ist Immobilieninvestment in Wiesbaden rentabel?
Wiesbaden bietet eine Bruttomietrendite von 4.2%, die im Bereich des nationalen Durchschnitts liegt. Profitabilität ist erreichbar, hängt aber stark von Finanzierungskonditionen und Einkaufspreisen unter dem Median ab.
Wie hoch ist die durchschnittliche Mietrendite in Wiesbaden?
Die durchschnittliche Bruttomietrendite in Wiesbaden beträgt ca. 4.2%, basierend auf einem Mediankaufpreis von 384.000 € und einer Medianmonatsmiete von 1.328 € (Stand 2025-01). Die Nettomietrendite liegt typischerweise 2–3 Prozentpunkte darunter.
Wie schneidet Wiesbaden im Vergleich zu Frankfurt am Main ab?
Wiesbaden hat eine Bruttorendite von 4.2% gegenüber 3.8% in Frankfurt am Main, eine Differenz von 0.4 Prozentpunkten. Wiesbaden bietet höhere laufende Einnahmen.

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Datenquelle: Destatis / Immobilienscout24. Zuletzt aktualisiert: 2025-01. Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken und stellen keine Anlageberatung dar.