Figvest

Kapitalanlage in Würzburg, Bayern — Marktdaten und Analyse

Marktdaten & Investitionsanalyse 2026

Bruttomietrendite

4.6%

Jahresmiete / Kaufpreis

Median Kaufpreis

312.000 €

Stand 2025-01

Median Monatsmiete

1.184 €

Pro Monat

Einwohner

127.000

+1.3% / J. (5-J.-Ø)

Schätzungen auf Basis von Median-Marktdaten. Rendite abhängig vom konkreten Objekt. Quelle: Destatis / Immobilienscout24, 2025-01.

Mietrendite berechnen für Würzburg

Vorausgefüllt mit Medianwerten. Passen Sie die Werte an Ihre Immobilie an.

Immobiliendetails

Total acquisition cost before taxes

HOA, insurance, property management

%

% of time the property is empty

%

% of purchase price (e.g. 2% = 2)

% of price

Rule of thumb: 1% of purchase price/yr

Ergebnisse

Bruttomietrendite

4.55%

Nettomietrendite

2.56%

Kapitalisierungsrate

2.56%

Monatlicher Cashflow

€664.80

Jährlicher Cashflow

€7,977.60

> 6% — Excellent4–6% — Good< 4% — Low

Der Immobilienmarkt in Würzburg im Überblick

Median Kaufpreis — 5-Jahres-Trend

2021
294.000 €
2022
336.000 €
2023
325.000 €
2024
316.000 €
2025
312.000 €

Median Monatsmiete — 5-Jahres-Trend

2021
1.048 €
2022
1.098 €
2023
1.134 €
2024
1.160 €
2025
1.184 €

Würzburg präsentiert sich als attraktiver Mikromarkt mit einer bemerkenswert niedrigen Leerstandsquote von nur 1% und einer soliden Bruttomietrendite von 4,6%, die deutlich über dem deutschen Durchschnitt liegt. Die Julius-Maximilians-Universität mit über 30.000 Studierenden bildet das Rückgrat der Nachfrageseite und schafft eine strukturelle Mieterstabilität, die typisch für Universitätsstädte ist. Das moderate Preisniveau von 312.000€ Median ermöglicht es kleineren Investoren, mit überschaubarem Kapitalaufwand in den Markt einzusteigen, während die angestrebte Verbesserung der Infrastruktur durch S-Bahn-Projekte mittelfristig die Attraktivität weiter erhöhen könnte.

Die Nachfrageseite wird durch mehrere wirtschaftliche Säulen getragen: neben der Universität und dem Uniklinikum (über 7.000 Beschäftigte) gibt es bedeutsame Arbeitgeber in der Logistik und dem Handwerk. Die Bevölkerung wächst zwar moderat mit 1,3% jährlich, doch diese Stabilität kombiniert mit der extrem niedrigen Leerstandsquote deutet auf ein ausgeglichenes, nicht überheiztes Marktgleichgewicht hin. Die Mietpreisgestaltung von 1.184€ monatlich für durchschnittliche Objekte bleibt moderat und ist für weitere Mietsteigerungen empfänglich, besonders bei modernisierten Bestandsobjekten.

Die mittelfristige Perspektive wird durch die geplante Erneuerung der Infrastruktur und die fortlaufende Universitätsentwicklung gestützt. Allerdings zeigt das begrenzte Bevölkerungswachstum, dass Würzburg kein Expansionsmarkt wie München oder Berlin ist – vielmehr handelt es sich um einen stabilen Bestandsmarkt mit verlässlichen, aber nicht explosiven Renditeaussichten. Für Risk-averse Investoren mit langfristiger Perspektive bietet dies ein ideales Profil.

Lohnt sich eine Kapitalanlage in Würzburg?

Wertsteigerungsmarkt

Würzburg verzeichnet starkes Bevölkerungswachstum, das die Immobilienwerte langfristig steigern kann. Die aktuellen Mietrenditen sind moderat.

Stärken

  • Extrem niedrige Leerstandsquote von 1% signalisiert robuste, strukturelle Nachfrage durch Universitätspräsenz und stabile lokale Arbeitgeberschaft
  • Überdurchschnittliche Bruttomietrendite von 4,6% bei moderatem Kaufpreis ermöglicht attraktive Cash-Flow-Positionen für Small-Cap Investoren
  • Julius-Maximilians-Universität mit 30.000+ Studierenden schafft rezessionsresistente, konstante Mieterstaffel und reduziert strukturelle Leerstandsrisiken
  • Geplante S-Bahn-Anbindung und Infrastrukturprojekte bieten Upside-Potenzial für Immobilienbewertungen in den nächsten 5-10 Jahren

! Risiken

  • Moderates Bevölkerungswachstum von 1,3% p.a. limitiert organisches Nachfragewachstum und Mietpreissteigerungen im Vergleich zu Großstadtmärkten
  • Starke Abhängigkeit von der Universität als Ankermieterin bedeutet Anfälligkeit gegenüber Studentenzahlenrückgängen oder Kapazitätsreduktionen bei wirtschaftlichen Krisen
  • Kleiner, homogener Markt mit begrenzterer Fluktuation und Liquidität beim Verkauf – längere Verkaufsprozesse möglich als in Top-7-Märkten
  • Potenzielle Mietbremse durch starken Mieterschutz in Bayern könnte Mietpreissteigerungsraten limitieren und die Renditeentwicklung bremsen

Kennzahlen

Bruttomietrendite4.6%
Median Kaufpreis312.000 €
Median Monatsmiete1.184 €
Bevölkerungswachstum+1.3%
Leerstandsquote1%

Würzburg im Vergleich mit anderen Städten

Würzburg vs Nürnberg: 0.1 pp

StadtMedian PreisMedian MieteBruttorenditeBevölkerungswachstum
Nürnberg, Bayern336.000 €1.248 €4.5%+1.6%
Frankfurt am Main, Hessen496.000 €1.584 €3.8%+3.5%
Erfurt, Thüringen176.000 €816 €5.6%+1.1%

Investoren-Fazit

Würzburg eignet sich optimal für konservative Buy-and-Hold-Investoren mit langfristigen Anlage­horizonten (10+ Jahre), die stabile, vorhersehbare Cashflows dem Kapitalwertpotenzial vorziehen. Die ideale Investmentstrategie liegt in der Akquisition von Bestandsobjekten in Universitätsproximität mit anschließender selektiver Modernisierung zur Mietpreisoptimierung – der 1%-Leerstand bietet wenig Spielraum für Spekulanten, aber maximale Sicherheit für Core-Holdings. Kritisch zu beobachten: Die Entwicklung der Studentenzahlen und das Tempo der geplanten S-Bahn-Realisierung – beide könnten als Katalysatoren für Wertentwicklung dienen oder als Bremsen wirken.

Häufige Fragen zur Kapitalanlage in Würzburg

Ist Immobilieninvestment in Würzburg rentabel?
Würzburg bietet eine Bruttomietrendite von 4.6%, die im Bereich des nationalen Durchschnitts liegt. Profitabilität ist erreichbar, hängt aber stark von Finanzierungskonditionen und Einkaufspreisen unter dem Median ab.
Wie hoch ist die durchschnittliche Mietrendite in Würzburg?
Die durchschnittliche Bruttomietrendite in Würzburg beträgt ca. 4.6%, basierend auf einem Mediankaufpreis von 312.000 € und einer Medianmonatsmiete von 1.184 € (Stand 2025-01). Die Nettomietrendite liegt typischerweise 2–3 Prozentpunkte darunter.
Wie schneidet Würzburg im Vergleich zu Nürnberg ab?
Würzburg hat eine Bruttorendite von 4.6% gegenüber 4.5% in Nürnberg, eine Differenz von 0.1 Prozentpunkten. Würzburg bietet höhere laufende Einnahmen.

Weitere Städte in Deutschland erkunden

Alle deutschen Städte →

Weitere kostenlose Tools

Bereit, eine Immobilie in Würzburg zu analysieren?

Nutzen Sie unseren kostenlosen Rechner für jede Immobilie — nicht nur den Median.

Datenquelle: Destatis / Immobilienscout24. Zuletzt aktualisiert: 2025-01. Diese Informationen dienen nur zu Bildungszwecken und stellen keine Anlageberatung dar.